Gibt's hier denn was Besonderes? Mit diesen Worten begrüßte mich ein herannahender Radfahrer, dem nicht entgangen war, daß ich am Rande des Feldweges mein Kamerastativ aufgebaut hatte. "Ich fotografiere den Baum", antwortete ich wahrheitsgemäß. Der Radfahrer schien sich auf ein längeres Gespräch vorzubereiten, denn er stieg von seinem Rad und besah sich prüfend die Gegend, in die das Objektiv meines Fotoapparates zeigte. "Na, das wird wohl nichts werden", stellte er sachkundig fest. "Da hätten Sie sich besseres Wetter für bestellen müssen!" "Ich finde das Wetter eigentlich genau richtig", entgegnete ich. Diese Antwort schien meinen Gesprächspartner zu verwirren, denn erstaunt stellte er die nächste Frage: "Meinen Sie denn, daß man bei dem Nebel fotografieren kann?" "Warum nicht?" antwortete ich ausweichend mit einer Gegenfrage. "Das sieht hier doch alles ganz grau und verschwommen aus." Und um mich zu einer ver- nünftigen Auskunft zu provozieren, setzte er noch einen drauf: "Was soll denn das für ein Foto werden? Einsamer Baum in der Waschküche?" Vielleicht hatte er gemerkt, daß diese Ironie meine Auskunftsfreudigkeit nicht zu steigern vermochte, deshalb lenkte er versöhnlicher ein: "Was gefällt Ihnen denn daran?" Mir war inzwischen klar geworden, daß mein Gesprächspartner sich nicht mit dem Aus- tausch von Höflichkeitsformeln zufrieden geben würde und überlegte an meiner Antwort. "Mir gefällt, daß auf dem fertigen Foto so wenig drauf sein wird. Normalerweise sieht man von hier aus im Hintergrund Bäume, Häuser, die Strommasten und die Straße. Jetzt ist hier alles voller Nebel, und nur die Form von dem Baum da auf der Wiese ist gut zu erkennen. Es ist nichts zu sehen, was stört oder davon ablenkt. Das ist für mich ein klarer, einfacher Bildaufbau." So ganz überzeugend schien mir meine Rede nicht gelungen zu sein, denn der Spott des Radfahrers war unüberhörbar: "Machen Sie denn immer so einfache Fotos?" Mit einer flapsigen Bemerkung hätte ich an dieser Stelle das Gespräch beenden können, um weitere Bilder zu machen und als Spinner den Anekdotenschatz meines Gesprächspartners zu bereichern. Ich entschied mich jedoch dafür, das Feld nicht einfach zu räumen und setzte zu einer Erklärung an: "Ja, ich versuche, einfache Fotos zu machen. Es gelingt mir aber nicht immer, weil es viel schwerer ist, ein einfaches Foto zu machen als ein kompliziertes." Daß ich das würde begründen müssen, wurde mir augenblicklich klar. Prompt kam die fälli- ge Frage: "Wie kann das denn angehen? Es ist schwerer, etwas Einfaches zu machen als etwas Kompli- ziertes?" Jetzt kam es darauf an. Ich holte also aus: "Kompliziert ist ein Foto meiner Ansicht nach dann, wenn es voll von ungeordneten, ver- schiedenartigen Bildzeichen ist. Je mehr davon auf einem Bild zu finden sind, desto kompli- zierter und unübersichtlicher ist es. Da die Realität voller verschiedenartiger optischer Informationen ist, brauche ich nur auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken, um ent- sprechend ein sehr kompliziertes Abbild davon zu erhalten. Und diese Art zu fotografieren finde ich verhältnismäßig einfach. Um dagegen ein einfaches Foto zu machen, muß ich mehr Arbeit investieren. Ich muß zum Beispiel einen bestimmten Moment abwarten, vorhandene Informationen prüfen, bewerten, auswählen, vielleicht sogar neu anordnen, damit ich mit meinem fertigen Foto einen klaren, übersichtlichen Bildeindruck vermittele." Mein Gegenüber nickte. Es war ihm jedoch anzumerken, daß er nicht mit allem einverstan- den war, was ich gesagt hatte. "Wenn die Wirklichkeit wirklich so kompliziert w„re, daž Sie sie unter Umst„nden erst bear- beiten müssen, um sie abbilden zu können, würde sie mich doch ständig überfordern, und ich würde beim Gucken total durcheinanderkommen." "Ja, das wäre dann der Fall, wenn Sie beim Sehen ungefiltert alle Informationen gleichzeitig wahrnehmen und verarbeiten wollten. Das tun Sie ja aber gar nicht. In Wahrheit sehen Sie nicht gleichzeitig, sondern nacheinander, und außerdem wählen Sie ständig aus und richten Ihre Aufmerksamkeit nur auf das, was Sie wirklich interessiert oder was wichtig ist, um sich zurechtzufinden. Sie machen beim Sehen praktisch das, was ein Fotograf machen sollte, um ein einfaches Foto zu erhalten." Mir war längst klar geworden, daß ich es mit einem sehr hartnäckigen Zeitgenossen zu tun hatte, war also keineswegs überrascht, als der nächste Einwand kam. "Aber ist ein einfaches Bild denn nicht automatisch langweiliger als ein kompliziertes Foto? Der Fotograf eines einfachen Fotos hat dem Betrachter des Bildes doch schon jede Arbeit abgenommen, wenn er für ihn Informationen ausgewählt und sortiert hat und durch das Foto praktisch mundgerecht serviert. Je mehr Informationen ein Bild enthält, desto interes- santer ist es doch!" Das Gespräch fing an, mir Spaß zu machen. "Nein, das Gegenteil ist der Fall. Ein einfaches Foto ist nämlich nicht unbedingt einfach zu konsumieren. Und die Kompliziertheit erschwert nicht zwangsläufig die Wahrnehmung. Es ist gerade der Überfluß an Informationen, den ein kompliziert wirkendes Foto enthält, der jedem Betrachter dabei hilft, das Abgebildete sofort wiederzuerkennen, es zu verstehen und in seinen Erfahrungsgrund einzuordnen. Und je schneller, eindeutiger und umfassender sich ein Betrachter über das Abgebildete informiert fühlt, desto eher ist er gelangweilt. Denn zu viele Informationen verdeutlichen einen Sachverhalt so sehr, daß kein überraschendes Moment mehr übrig bleibt; der Betrachter fühlt sich unterfordert. Langeweile kann aber auch dadurch entstehen, daß die Bildaussage oder die Absicht des Fotografen nicht verstan- den wird, wenn zu viele Hinweise zu viele, zum Teil absurde Interpretationsmöglichkeiten erschließen. Vereinfacht der Fotograf sein Bild jedoch dadurch, daß er zugunsten einer kla- ren, übersichtlichen Form weniger Informationen liefert, als normalerweise bei der Wahr- nehmung zur Verfügung stehen oder gar zur Orientierung notwendig sind, wird dem Be- trachter die Abbildung und damit das Abgebildete unbekannter, überraschender, neuartiger und interessanter erscheinen. Er wird durch ein einfaches Foto nämlich aufgefordert, sich fehlende Informationen und Wahrnehmungshilfen selbst dazuzudenken, selbst Rückschlüsse auf nicht sichtbare Zusammenhänge zu ziehen und die Abbildung mit der eigenen Er- fahrung zu vergleichen. Einfache Bilder regen die Fantasie an und sind deshalb weniger langweilig als komplizierte. Ein vermeintlicher Mangel solcher einfachen, reduzierten Abbildungen muß dabei aller- dings in Kauf genommen werden: Die Beschränkung auf wenige Bildinformationen schafft häufig notwendigerweise einen Verlust an Anschaulichkeit. Eine Reporterin sagte einmal, daß ihr einige meiner Tierfotos ein wenig leblos erschienen. Damit hat sie zweifellos recht. Es ist aber gerade meine Absicht, das Ausmaß von Übereinstimmung bei Abbild und Abge- bildetem bewußt gering zu halten. Je mehr Informationen die Abbildung über Gestalt, We- sen und Lebensumstände eines Tieres gibt, desto weniger Interesse wird ein Betrachter for- malen Eigenschaften und Merkmalen der Abbildung entgegenbringen. Aber vielleicht ist hier noch eine Anmerkung wichtig, um ein Mißverständnis zu vermeiden: Wenn ich davon ausgehe, daß der weitgehende Verzicht auf überflüssige oder ablenkende Bildteile die Wirkung einer Bildaussage und das Interesse an ihr verstärkt, erlaubt diese Annahme nicht den Umkehrschluß, daß die Qualität eines Fotos mit abnehmendem Infor- mationsgehalt automatisch ansteigt, und der Gipfel des Interesses mit einem weißen Stück Fotopapier zu erzielen wäre. Der Fotograf muß immer darauf achten, daß der Betrachter so viele Informationen erhält, wie er braucht, um dem Foto zumindest Anhaltspunkte oder Hinweise auf das Abgebildete entnehmen zu können. Reichen die bekannten Bildzeichen nicht aus, um einen Bezug zum Abgebildeten herzustellen, wird sich der Betrachter beim Versuch der Klärung entweder bald unwillig dem Bild entziehen, oder seinen willkürlichen Deutungsversuchen und Fehlinterpretationen sind keine Grenzen mehr gesetzt." Dieser Redeschwall hatte mein Gegenüber offensichtlich ermüdet; es entstand eine kurze Gesprächspause. Auch mir war es ganz lieb, daß uns seine nächste Frage wieder auf die praktische Ebene des Themas brachte. "Daß Sie versuchen, einfache Bilder durch Verzicht auf überflüssige Bildteile zu fotogra- fieren, habe ich jetzt verstanden. Aber wie machen Sie das? Sie können doch nicht einfach die Dinge, die Sie nicht auf dem Foto haben wollen, im Nebel verschwinden lassen." Er mußte jetzt lachen, da ihm anscheinend mitten im Satz aufgegangen war, daß er die ge- genwärtige Situation ungewollt treffend beschrieben hatte. "O.K.", räumte er ein, "im Augenblick scheint das zuzutreffen. Aber Sie werden doch nicht nur bei Nebel fotografieren. Was machen Sie, wenn die Sonne scheint?" "Es gibt eine Reihe von Fotografierregeln, die jeder Kamerabesitzer weiž oder wissen sollte. Zuerst einmal ist es sinnvoll, dicht an das heranzugehen, was man fotografieren will. Wenn man das Abzubildende groß auf dem Bild hat, ist oft gar kein Platz mehr da für Bildteile, die stören, davon ablenken oder überflüssig sind. Oft kann auch der Schritt zur Seite oder das Warten auf den richtigen Moment dabei sehr hilfreich sein. Um einen geeigneten Bildaus- schnitt zu erhalten, muß ich eben mehrere Kamerastandpunkte ausprobieren. Wenn ich stö- renden Hintergrund vermeiden will, lege ich mich eben auf den Bauch und habe nur noch den Himmel als Bildgrund. Da von einem Foto regelmäßig erwartet wird, daß es die Wirk- lichkeit weitgehend objektiv wiedergibt, kann eine so gewonnene Perspektive oder ein unge- wöhnlicher Bildausschnitt darüber hinaus einen Betrachter überraschen, der nicht darauf vorbereitet ist, daß ein Fotograf gewohnte Wahrnehmungsbedingungen nicht berücksichtigt oder sogar übertrifft." Während meiner letzten Sätze hatte ich den Eindruck gehabt, als höre mein Gesprächspart- ner nicht mehr so konzentriert zu wie vorher. Sein nächster Gedanke machte mir deutlich, daß er inzwischen an einem neuen Aspekt des Themas interessiert war. "Sie reden jetzt eigentlich die ganze Zeit nur darüber, wie Sie etwas fotografieren, und was Sie dabei zu beachten versuchen. Aber was Sie fotografieren, für wen und warum, das ist mir noch nicht klar geworden. Sind Sie denn von der Zeitung?" "Nein", antwortete ich spontan, "zum Glück ist das Fotografieren nur ein Hobby von mir." Sofort wurde weitergeforscht: "Warum nennen Sie das denn Glück? Es ist doch schön, wenn man sein Hobby als Beruf ausüben kann." Ich war nicht ganz einverstanden. "Das sind ganz verschiedene Dinge. Als Bildreporter wäre es doch meine vordringliche Auf- gabe, Ereignisse zu dokumentieren, über Sachverhalte zu informieren oder mit Schnapp- schüssen zu unterhalten. Das würde bedeuten, in einer vorgegebenen Situation, die von mir kaum beeinflußt werden kann und zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, den ich nicht be- stimmen kann, etwas ganz Bestimmtes abzufotografieren mit dem Ziel, bestimmte Erwar- tungen bestimmter Kunden zu erfüllen. Dieser Auftrag würde so viele Vorgaben enthalten, daß für eigene Bildideen, Bildabsichten und Gestaltungsversuche kaum noch Raum vorhan- den wäre. Wenn ich aber die Fotografie als Hobby betreibe, kann ich es mir leisten, den Informations- oder Unterhaltungswert meiner Fotos formalen Aspekten unterzuordnen. Allein das Außer- gewöhnliche einer Situation, die Einmaligkeit eines Ereignisses, die Aktualität oder der Nachrichtenwert einer Abbildung wären für mich kein Bildanlaß, wenn ich ihnen zuliebe formale Kompromisse eingehen müßte." "Aus welchem Grund oder mit welcher Absicht fotografieren Sie denn?" "Ich bin eher auf der Suche nach Situationen, in denen ich in der sichtbaren Wirklichkeit optimale Voraussetzungen zum Gestalten einer Bildidee vorfinde. Themen sind meist Tiere oder Landschaften. Dabei versuche ich, die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht ausschließlich auf inhaltliche, sondern verstärkt auf formale Merkmale der Bilder zu lenken. Das scheint mir dann gelungen zu sein, wenn beim Angucken meiner Fotos nicht danach gefragt wird: Wo war das denn? Wer ist denn das da? Wann hast Du das denn fotogra- fiert?... wenn also das Bild nicht vorrangig als HINWEIS auf Realität bewertet wird, sondern als ästhetisches Objekt und damit TEIL der Wirklichkeit, wie beispielsweise eine Wohnzim- meruhr, deren Gebrauchswert zwar auch unter kommunikativen Gesichtspunkten taxiert wird, die jedoch hauptsächlich nach ästhetischen Maßstäben bewertet wird. Bevor wir da- nach fragen, ob die Uhr auch genau geht, treffen wir eine Entscheidung darüber, ob uns Form, Farbe und Verarbeitung gefallen oder nicht." "Aber auch dieser Art zu fotografieren würde es doch nicht widersprechen, wenn das Bild, das Sie hier gemacht haben, zum Beispiel in einem Zeitungsbericht über Ostfriesland oder einem Werbeprospekt für die ostfriesische Ferienlandschaft auftauchen würde." "Nein, daß sich für ein fertiges Foto jeder Benutzer seinen Verwendungszweck selbst aussu- chen kann, ist ja gerade ein Merkmal, das alle Fotos gemeinsam haben. Wie viele Erin- nerungsfotos haben plötzlich einen neuen Verwendungszweck als Fahndungsfotos bekom- men, und wie viele Landschaftsaufnahmen symbolisieren inzwischen die Reinheit von Kon- sumgütern, obwohl die ursprüngliche Absicht des Fotografen eine ganz andere gewesen ist. Stellen Sie sich das Nebelbild, das ich hier gemacht habe, nur einmal mit drei verschiedenen Bildunterschriften in drei verschiedenen Zeitungen vor: A)... Hier wurde die Leiche im Morgengrauen entdeckt... B)... Diese herrliche Landschaft soll der Umgehungsstraße weichen... C)... Bei Erkältungswetter hilft XYZ... Durch das Herstellen verschiedener Zusammenhänge, in denen ein Foto jeweils erscheint, läßt sich jede Bildaussage relativieren und kann prinzipiell jeder Absicht als Mittel dienen. Jedes grundsätzlich mehrdeutige Foto kann durch den Zusatz von eindeutigen Hinweisen in seiner Wirkungs- und Bedeutungsbreite so eingeengt werden, daß es für manipulative Zwecke verwendet werden kann. Ein Foto, das in einem Werbeprospekt zu finden ist, wird von vornherein anders gesehen und bewertet als dasselbe Foto, das in einer Dokumentation über bedrohte Pflanzen auftaucht; im Schaufenster eines Maklers für Baugrundstücke wird ihm eine andere Bedeutung zukommen als im Rahmen einer Fotoausstellung. Aber auch der Versuch, eine Situation zu erreichen, in der sich alle Betrachter unbeeinflußt von Störungen, Ablenkungen, Beeinflussung durch Zusatzinformationen der Wahrnehmung eines Bildes widmen können ( eine Situation, die praktisch unmöglich herzustellen ist ), wird dennoch nicht dazu führen, daß eine einheitliche Bildwirkung zu erzielen wäre. Zu unter- schiedlich sind persönliche Erwartungen an Fotos, Erfahrungen und Stimmungen, die in den Wahrnehmungsprozess eingebracht werden. Ob und in welcher Weise sich ein Betrachter von ( meinen ) Fotos angesprochen fühlt, und wie er sie findet und bewertet, ist zwar zum großen Teil bedingt durch das, was er vorfindet und sieht, andererseits jedoch sehr abhängig von seinem Interesse am Medium Fotografie, seinem Interesse an dem Abgebildeten, seinen persönlichen Erfahrungen damit, seiner Be- ziehung dazu und der Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen." "Und was fangen Sie mit Ihren Fotos an, für wen machen Sie die?" wollte mein Gegenüber jetzt noch ganz schnell wissen, der mit mehreren Blicken auf seine Armbanduhr das Ende unseres Gespräches eingeleitet hatte, während er auf sein Rad stieg. "Achten Sie doch mal auf Plakate für Fotoausstellungen!" rief ich dem Davonfahrenden zu. "Hör'n Sie auf!" drehte er sich noch einmal um, "gibt`s da denn mal was Besonderes?"
diesen text habe ich vor vielen jahren anlässlich einer fotoausstellung geschrieben. damals habe ich ausschließlich in schwarz-weiß fotografiert und abzüge von hand im eigenen labor erstellt. inzwischen heißen meine dunkelkammern photoshop und lightroom und meine ausstellungen finden nur noch am bildschirm oder an heimischen wänden statt. die thematische eingrenzung auf meine früheren schwerpunkte „ostfriesische landschaft“ und „tierportraits“ ist inzwischen weitgehend von meinem interesse an lichtführung, (natürlichen) beleuchtungseffekten, lichtstimmungen aufgehoben worden, dem sich die inhalte halt unterordnen müssen - - in anlehnung an das prinzip, welches der kölner fotograf Guido Erbring so auf den punkt gebracht hat:  „licht alles, motiv nichts! -